Wie alles begann

Was bisher geschah

Am Bott 2012 haben zwei Kinder die Pfadi Aargau um Hilfe gebeten. Sie haben in einem alten,

geheimnisvollen Buch die Geschichte von einem Drachenei entdeckt, welches im Mittelalter von

Lava überschüttet wurde und bis heute darunter verborgen blieb. Die Kinder wollten dieses Ei unbedingt

finden und den Drachen aus seinem Ei befreien.

Mit Hilfe der Pfadis und einer Lehrerin gelang es den Kindern, das Drachenei zu finden und das

darüber liegende Lava wegzuschmelzen. Das darin verbogene Tier liess nicht lange auf sich warten:

Bald bewegte sich das Ei, es knackte und ein junger, ängstlicher Drache schlüpfte heraus. Er

war verwirrt und suchte seine Artgenossen. Der Drache hiess Spyro. Als Spyro erfuhr, dass in unserer

Zeit keine Drachen mehr existieren, wollte er schnell zurück ins Mittelalter. Doch wie sollte

das geschehen?

Wieder zogen die beiden Kinder ihr geheimnisvolles Buch bei und fanden eine zweite Geschichte,

die den Weg ins Mittelalter beschrieb. Die Geschichte war unglaublich kompliziert, aber die Lehrerin

konnte ihnen zum Glück ein weiteres Mal helfen. Gemeinsam haben sie die komplizierte Geschichte

entschlüsselt und herausgefunden, wie man ins Mittelalter gelangen kann: Die Pforte zum

Mittelalter öffnet sich nur alle hundert Jahre. Beim siebten Vollmond des Jahres 2013 ist es wieder

so weit. Die Pforte befindet sich zwischen dem Pfäffiker- und dem Greifensee und lässt sich öffnen,

indem das Schwert exkalabur zur richtigen Zeit aus dem dort vorzufindenden Stein gezogen

wird.

Die Geschichten aus dem geheimnisvollen Buch zum Nachlesen:

Das verborgene Drachenei

Einst, vor vielen hundert Jahren, da war das Lande Helvetica ein einzig Land von Vulkanen. Meist

blieben die Vulkane ruhig, doch von Zeit zu Zeit kam es wider Erwarten des Volkes zu furchterregenden

Ausbrüchen. Die glühend heisse, feurig rote Lava floss durch Täler und Ebenen und versetzte

Bauern, Könige, Ritter und Zofen in Angst und Schrecken. Während den verheerenden

Ausbrüchen lud König Theodor V. jeweils sein Volk auf das Schloss ob Wildegg. Hier wähnten sich

Frauen und Männer in Sicherheit. Auch der freundliche Hofdrache war vor Ort. Dieser freute sich

immer besonders, wenn Frauen und Männer vom Tal zum Schloss hochstiegen. Es war jeweils

seine einzige Möglichkeit, mit anderen Menschen als dem Hochadel des Hause Theodors in Kontakt

zu kommen. Denn Hofdrachen verlassen ihre Schlösser nur, um ihre Dracheneier in der nahen

Umgebung zu legen.

Einst sollte es so kommen, dass das Lava nebst Tälern und Ebenen bis zum Schloss Wildegg

reichte. Der Jahrhundertausbruch begrub Menschen und Tiere unter sich. Niemand konnte dem

Lavafluss entrinnen. Selbst der kräftige Hofdrache, der sein Ei retten wollte, wurde von der Lava

verschüttet. Im Laufe der folgenden Jahre trug sich die Lava ab und legte die verborgenen Schätze

wieder frei. Nur das Drachenei beim Schlosseingang blieb bis heute unter der Lava verborgen.

Der Weg ins Mittelalter

Einmal in hundert Jahren besteht die Möglichkeit, ins längst vergangene Mittelalter zu gelangen.

Die Pforte öffnet sich beim siebten vollen Mond im Jahre des Unglücks. Befindet man sich zwischen

zwei stillen Gewässern, der eine namentlich Glattsee, der andere entstanden nach der Kaltzeit

Würm, so braucht man nur noch den Stein zu finden, in dem das mächtige Schwert exkalabur

steckt. Gelingt es jemandem, das Schwert aus dem Stein zu ziehen, öffnet sich die Pforte. Der

Weg ins Mittelalter liegt dann frei.


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